Genug für Alle- oder so
Das übliche Anmeldechaos zu Beginn des Semesters. Der Anmeldezeitraum beträgt 2 Wochen, die Veranstaltungen verändern innerhalb dieser Zeit aber nochmals ihre Termin, gestern wurden mehrere Veranstaltungen Kommentarlos gestrichen und zusätzlich sind die meisten bereits 24 Stunden vor Anmeldeschluss deutlich überbucht.
- BA18/D5: PS Politische Institutionen : Freie Plätze: 50, Vormerkungen: 162
- BA10/G2/G3/G7: Internationale Politik und Entwicklung :Freie Plätze: 250, Vormerkungen: 314
- BA15/G5: SE Osteuropastudien : Freie Plätze: 100, Vormerkungen: 115
- BA7/C3: LK – Vergleichende Analyse von Politik : Freie Plätze: 150 Vormerkungen: 346
Das kann ja heiter werden.
Wieder Semester…
So schnell sind sie vorbei, die Semesterferien.
Und damit auch der Blogtiefschlaf. hoffentlich zumindest…
Richtung Vordiplom
Habe im Moment leider recht wenig Zeit mich mit meinen Hobbies zu beschäftigen.
Der Großteil meiner Energie fließt in die Vorbereitungen fürs Vordiplom (Optik, E-Dynamik, theoretische Mechanik, Analysis und lineare Algebra), der Rest wird bei dem kläglichen Versuchen nicht gänzlich verrück zu werden verbrannt.
In ein paar Wochen sollte es wieder besser gehen.
Und ja, ich träume nachts schon von Matritzen…
Alle absolut Elite Teil XYZ
Mal wieder eine Rangliste der international besten Universitäten.
Die große Überraschung: Deutsche Universitäten können international nicht mithalten.
Irgendwie hat man das vorher auch schon gewusst. Ganz umsonst geht es eben nicht.
Da sich der Staat zunehmend weniger in die Universitäten und auch die Schulen investiert und die meisten Studenten nicht bereit sind mehrere 10.000€ pro Semester an Studiengebühren zu bezahlen.
Grundsätzlich habe ich allerdings das Gefühl, dass der normale Student recht wenig von Exzellenzclustern und Leuchtturmuniversitäten hat. Das Geld fließt fast ausschließlich in die universitäre Forschung und nicht in die Lehre.
Das wird auch an den Eliteuniversitäten im Ausland nicht recht viel anders sein.
Werbegeschenke
Auch an der Universität Wien scheint es üblich zu sein, neue Studenten mit billigen Taschen, Rucksäcken und fünf Pfund Werbung zu versorgen.
Diesmal enthält das Päckchen:
- Einen Din-A4 Block liniert
- Einen Kalender der Raiffeisenbank
- Einen Stift des Standard
- Hunderte Flyer ortsansässiger Unternehmen und der Studienberatung
- Einen “In der Uni wird nicht geraucht” Button
Den Abfall hat es gefreut… glaube ich.
Uni… ;-)
Ergebnisse von der Matheklausur sind da. Das übliche Blutbad.
Insgesamt wären 23 Punkte zu erreichen gewesen. Der Schnitt liegt bei sagenhaften 8,67 Punkten. Ich habe 9.
Mal sehen wie viele sie diesmal bestehen lassen wollen. Immerhin wollten ganze 55 Studenten den Schein haben.
Bei einer 50% Hürde (also 12 Punkten) hätten ganze elf Studenten den Schein. Das sind genau 20%.
Wenn sie die Hürde auf 9 Punkte setzen, steht es zumindest schon mal 29:26, allerdings erhalten auch wieder mehr als die Hälfte keinen Schein.
Bei 8 Punkten kippt dann zum ersten Mal das Verhältnis: 21:34.
Mal sehen.
Edit: Sie scheinen das ganze auf 8 Punkte runterkorrigiert zu haben. Als Dozent würde ich mir allmählich Gedanken machen.
Die Scheine kann man allerdings immer nur bis 12:00 abholen und auch dann nur, wenn die Sekretärin grüne Socken trägt.
Und dafür zahlt man Studiengebühren…
Total Elite
Mittlerweile gibt es Studiengbühren in Bayern. Nebenbei ist die LMU eine von drei deutschen Eliteuniversitäten.
Auch wenn nichts vom Gelde der Eliteunis und Exzellenzcluster in die Lehre gesteckt wird, darf man doch erwarten, dass an einer Eliteuni auch entsprechend gelehrt wird.
Also eine kleine Bestandsaufnahme:
- Es gibt nach wie vor bei vielen Übungsblättern keine Musterlösungen (Obwohl von den Studenten immer wieder gefordert)
- Bei vielen Vorlesungen werden die Übungsblätter entweder gar nicht korrigiert oder nur wenn sie von mindestens drei Studenten zusammen abgegeben wurden.
- Die Übungsblätter haben weiterhin nur in wenigen Fällen einen zusammenhang zum in der Vorlesung behandelten Stoff
- Viele Vorlesungen vor allem in den neuen Bachelorstudiengängen sind heillos überfüllt, die Studiengebühren dürfen nicht für neue Räume verwendet werden
- Die Praktika sind nach wie vor schlecht auf die jeweiligen Vorlesungen abgestimmt (Versuche in Atomphysik mit Essay und benotet, bevor die Vorlesung gehört werden konnte,…)
Ich will unter diesen Umständen gar nicht erst wissen, wie das an anderen Universitäten aussieht.
Und wehe einer von diesen verblendeten Jura/BWL-Volksverdummern Studienbefürwortern faselt jetzt wieder irgendwas von Verbesserung der Lehre….
