“Meine Reisen mit Herodot” von Ryszard Kapuscinski

Sehr schönes Buch. Kleine Kapitel aus verschiedenen Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts und immer wieder ein Bezug auf Herodots Historien. Daneben noch unglaublich differenziert und reflektiert.
Nebenbei schreibt Kapuscinski auch noch äußerst unterhaltsam.

Vielleicht auch eine Empfehlung für den ein oder anderen zum Konsumfest.

Mehr über den Autor bietet die wikipedia. Das Buch ist im Eichborn Verlag erschienen und als Sonderausgabe auch bei der Büchergilde erhältlich.

Auf die Akzente (?) auf den Buchstaben musste ich leider verzichten. Wordpress hat damit anscheinend Probleme…

Kleiner Tip für das Fest des internationalen Konsums

Die Edition Erdmann verlegt historische Reiseberichte neu. Darunter die Aufzeichnungen von James Cook, Roald Amundsen und Sven Hedin. Auch Größen wie Marco Polo und Schiffstagebücher von der ersten Umseglung der Erde unter Magellan sind im Angebot.

Ein besonderes “Schmankerl” ist die Reihe der arabischen Klassiker. Darunter teilweise erstmalige Übersetzungen ins Deutsche.

Alle Bücher sind in Leinen gebunden und haben einen Büttenschutzumschlag, historisch passende Illustrationen sind auch dabei.

Sicherlich für den ein oder anderen Winterabend eine Gute Idee

Ein paar Tipps am Mittwoch

Leider habe ich gerade nicht viel Zeit fürs bloggen und krank bin ich auch noch,
also nur kurz über jammernde Verlage, die auch Ansprüche an die ISPs stellen.
Hier bei fixmbr und bei heise.

Ein weiterer Tipp für alle die immer noch glauben, dass Uwe Barschel Selbstmord begangen hat. Die Zusammenfassung im aktuellen Cicero liest sich auf jeden Fall gut. Mal hoffen, dass das Buch wieder ein bisschen Schwung in die ganze Sache bringt.

Mal sehen wer noch alles dranhängt… vielleicht ja sogar der Dicke.

Weitere Infos zur damaligen Affäre und dem angeblichen Selbstmord gibt es bei der Wikipedia, wo sonst. (Früher war das ja eine Katastrophe mit dem Brockhaus *grusel*)

Ein wenig Lesestoff

Damit man nicht ganz dumm stirbt mal ein paar Quellen für Urheberrechtsfreie oder im weitesten Sinne freie Literatur:

Natürlich kann man die Klassiker auch bei bol.de oder amazon kaufen. Kosten nur ein Stückchen mehr als die Gebundenen, man könnte sie ja vielleicht kopieren.

Ich warte nur auf den Tag an dem ich in einem Buch eine EULA finde, dass ich es nur an maximal 3 Personen verleihen und nur am Schreibtisch lesen darf. Aber für nur 4,95€ im Monat kann ich für alle Bücher des Verlages eine “Read-in-Bed-License” erwerben. *grusel*

Natürlich gibt es auch noch die Seiten, die der Spiegel vor ein paar Jahren noch liebevoll als Selbsthilfegruppen für Computerleser tituliert hat. Google ist dein Freund oder zumindest manchmal nützlich.

Urlaub

So ab morgen Abend ist hier erstmal Pause für eine Woche.
Nach meinem hoffentlich bestandenen Vordiplom im Nebenfach geht es nochmal eine Woche weg. Danach fängt auch schon wieder ein zweiwöchiges Forschungspraktikum in Physik an und man rutscht direkt ins Semester.

Kleine Lektürelist für das ausgehende Semester und ein gechilltes Vordiplom:

Sonst noch jemand Ideen für unterhaltsame Semsterferien?

Ach ja. Balthasar Gracian ist nicht immer unterhaltsam ;-)

Nette Idee von Cicero

Die Herausgeber des Cicero haben sich für die Septemberausgabe etwas einfallen lassen. Am Kiosk gibt es nur eine schwarz-weiß Version zu kaufen, kostenlos kann man sich allerdings ein weiteres Heft mit ergänzenden Artikeln kostenlos zuschicken lassen.

Allerdings habe ich nicht so ganz verstanden, warum alle Werbeseiten bis auf die von BMW schwarz-weiß sind. Seltsamerweiße ist auch Seite 125 komplett leer.

Ist vielleicht auch interessant wie sich das Heftchen weiterentwickelt. War wohl als konservativeres Pendant zum Spiegel geplant, da der Spiegel mittlerweile viel, aber nicht mehr links ist könnte es da zu einem gewissen Verdrängungswettbewerb kommen ;-) .

Thud! von Terry Pratchet

Bin heute mit dem neuesten Scheibenwelt-Roman von Terry Pratchet fertig geworden. Seit ein paar Tagen gibt es ihn auch auf deutsch mit dem einprägsamen Titel “Klonk” und dem wohl hässlichsten Cover der Literaturgeschichte.

Im Großen und Ganzen ein nettes Buch, handwerklich auch in Ordnung. Viele schon aus den alten Büchern bekannte Personen kommen wieder vor (Sam Vimes, Vetinari, Angua, Karotte,…). Auch die Geschichte wäre ganz nett.

Aber irgendwie hat man das Gefühl Terry Pratchet hätte in den letzten Jahren zu schnell Bücher heruntergeschrieben. Kaum noch Spuren des sprühenden Humors zu finden wie in “Nightwatch” oder “Thief of Time”. Wenn man ehrlich ist, war auch “Going Postal” trotz netter Ideen nicht mehr so der Renner.

Hoffen wir einfach mal auf den nächsten, für den er sich vielleicht genug Zeit nimmt.

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