639 Dollar
Die Tatsache, dass keine US-Bank Lehman zum “Schnäppchenpreis” von zuletzt 2,53 Milliarden Dollar erwerben wollte, dürfte ein Hinweis sein, wie schlecht es tatsächlich um Lehman bestellt war. Bereits zum Stand 31. Mai betrug die Gesamtverschuldung von Lehman 613 Milliarden US-Dollar, wie das Insolvenzgericht bestätigte. Zu diesem Zeitpunkt betrug das Gesamtvermögen von Lehman noch 639 Dollar.
Bitte was?
Vielleicht sollten sie anfangen ihre Büromöbel zu verkaufen.
Das Banksystem in den USA ist offensichtlich total marode….
via: tagesschau.de
Edit: War wohl ein Rechtschreibfehler 639 Milliarden Dollar.
ISAF = ايسف ?
Wahrscheinlich bin ich mal wieder der letzte der das versteht. Aber immerhin:
Die ISAF ist die NATO-Mission in Afghanistan, die den Wiederaufbau des Lands zum Ziel hat. Die USA sind damals unterstützt von der NATO im Rahmen der Operation Enduring Freedom einmarschiert um Osama bin Laden und andere Terroristen zu fangen und deren Ausbildungscamps zu zerstören.
Allerdings gibt es auch immer wieder Tote unter der Zivilbevölkerungen bei Aktionen der ISAF, wie zum Beispiel als vor einigen Tagen 3 Personen an einem deutschen Checkpoint erschossen wurden.
Das Vorgehen gegen Mutmaßliche Terroristen ist im allgemeinen noch weniger zimperlich.
Jetzt zum eigentlichen Teil:
Im arabischen gibt es das Verb أسف (a’sifa), das bedauern heißt. Der Imperativ Singular dieses Verbs lautet ايسف das spricht man ISAF (mit langem i).
Zwar spricht man in Afghanistan normalerweise kein Arabisch, allerdings ist es als Sprache des Koran bei den Gebildeten wohl durchaus verbreitet…
Alles nur Zufall?
Universität, Service und Studiengebühren
Ein beliebtes Argument der Befürworter von Studiengebühren ist, dass sich durch Gebühren der Service an den Universitäten verbessert. Der Student ist schließlich Kunde und möchte als solcher behandelt werden.
In Österreich gibt es bereits seit 2001 Studiengebühren von 363,36€ pro Semester für Bürger der EU.
Von einem besonderen Service habe ich bislang allerdings nichts gemerkt.
Auch hier gibt es lächerlich überfüllte Veranstaltungen, im großen und ganzen zu wenig Seminarplätze für verpflichtend belegende Seminare und die Antwortgeschwindigkeit des Personals auf Anfragen ist beinahe grotesk.
Anfang April 2008 habe ich eine Email an den technischen Support der Universität geschrieben. Der angebotene Videostream einer Vorlesung funktionierte nicht/nur teilweise unter Linux. Die Email hatte deutlich über 100 Zeilen an Fehlerbeschreibungen, Outputs diverser Programme und Lösungsvorschlägen. Eine Antwort habe ich bis heute nicht erhalten.
Vor sechs Wochen habe ich bei einem Professor nach Vorbereitungsmaterial für eine Vorlesung gefragt. Auch hier bislang keine Antwort.
Wenn man den Servicegadanken ernst nähme, würde ich eine Antwort innerhalb von drei Werktagen erwarten. Begeister wäre ich bei einer Antwort innerhalb von 24 Stunden. Über 5 Monate sind aber sicherlich deutlich zu lang.