Lieber Wolfgang,

schön wieder von dir zu hören. In den letzten Tagen ist es ja ruhiger um dich gworden, sieht man dämlichen Witzen über deine Persönlichkeitsstruktur ab.

Ja, das muss man nicht mögen. Natürlich kann ich auch verstehen, dass du dir wegen deiner Sorgen um die Sicherheit Deutschlands nicht anhören lassen möchtest bewusst Verfassungsbruch zu begehen.

Freilich ist es auch keine schöne Sache, dass eine große Gruppe jugendlicher Fanatiker (Linksradikal verblendet?) es mit ihrem pubertären “Webdemonstrationen” bereits in die Tagesschau geschafft hat.

Auf der anderen Seite sollten wir aber auch die Erfolge sehen, nicht wahr?

Seit Jahren forderst du immer wieder den Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Beim G8-Gipfeltreffen in Heiligendamm war es dann endlich soweit. Kampfbomber beobachten Demonstranten, Panzer die Autobahnen und den Genmais. Man kann ja sagen, was man will, aber die Aktion war erfolgreich. Dem Genmais ist nichts passiert.

Auch andere Vorhaben sind doch nicht ganz so schlecht gelaufen. Mittlerweile haben wir noch mehr biometrische Daten im Ausweis (zumindest ab dem Herbst) um das Fälschen deutscher Pässe noch schwieriger zu machen. Immerhin wurden in den letzten 6 Jahren ganze 6 falsche und 344 verfälschte Pässe festgestellt. Mit Terrorismus hatten diese zwar allesamt nichts zu tun, aber es könnte ja sein…

Grundsätzlich begrüße ich natürlich auch deine neuesten Vorstöße, den Tatbestand der Verschwörung einzuführen, präventive staatliche Tötungen zu legalisieren und anderen Verdächtigen die Kommunikation via Handy und Internet zu verbieten.

Besonders stolz bin ich darauf, muss ich ehrlich gestehen, dass Du Rücksicht auf die deutsche Vergangenheit genommen hast. Schließlich haben wir jahrzentelange Erfahrung was die Internierung von Staatsfeinden, Störern und Terroristen angeht. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist ja immer noch angespannt und so würden bei der Einrichtung von Lagern auch neue Arbeitsplätze entstehen. Es finden sich sicher Personen, die bei der Sicherung der “Heimatfront” mithelfen. Das war bislang immer so.

Ich möchte auch gleich noch einen Vorschlag für das erste Lager machen. Es gibt ein der Nähe von Dachau ein kleines, fast schon fertiges Lager. Man müsste nur vorne wieder das Tor zu machen. Zusätzlich ist es gut über den Militärflughafen Fürstenfeldbruck zu erreichen und ein Ort bester deutscher Lagertradition.

Das mit den präventiven staatlichen Tötungen hat natürlich gewissemaßen ein “Gschmäckle”. Nicht, dass das bei uns noch nie üblich war, allerdings ist die Maßnahme, wie man in Israel sieht, nicht ganz fehlerfrei. Da wird dann schon mal ein Unschuldiger erschossen. Na gut kann man sagen, kann mal passieren, das Leben ist gefährlich…

Ist auch egal, sollen sich die Juristen drum streiten, als Mann der Tat ist dafür keine Zeit.

Das mit dem Kommunikationsverbot ist mir allerdings nicht nicht ganz klar, ich dachte dass die Terroristen sowieso schon überwacht würden?

Wie dem auch sei, ein rundum überzeugendes Paket hast du die für die Sommerpause vorgenommen. Vielleicht könnte man die von der Linkspartei auch gleich zu den Terroristen dazu nehmen, die gefährden in unserem Wahlkreis die schwarze Mehrheit.

Lass dich nicht von den ewigen Bedenkenträgern in deinem Eifer bremsen. In Bezug auf Sicherheit, darf es keine Kompromisse geben.

Mit aufrichtigen Grüßen,

Dein Überich

Open Streetmap

Hübsche Sache. Zwar gibt es noch viel zu erweitern, aber der Anfang ist schonmal sehr vielversprechend.

Wäre eine gute Alternative zu den kommerziellen Kartenanbietern. Vor allem auch für Blogs oder private Wegbeschreibungen.

Werde mich wenn ich wieder Zeit habe mal daran beteiligen. Vor allem in meiner Ecke gibt es da noch einiges zu machen. ;-)

www.openstreetmap.org

Opensync, Nokia N95 und KDE

Spannende Frage. Wie synchronisiert man seine Kontakte, den Kalender und anderen Kram mit seinem Handy.

Opensync bietet dazu mittlerweile die Möglichkeit, wenn auch noch mit kleinen Mängeln.

Zuerst sollte man sich Opensync und ein paar Plugins aus dem Repository seiner Distribution ziehen, oder das ganz selbst kompilieren. Für Ubuntu wird das ganze hier erklärt.

Die wichtigen Plugins sind zuerst einemal:

Wenn man damit fertig ist, geht es an die Konfiguration des Programmes. Ich habe bislang nur über Bluetooth synchronisiert.

Schritt 1:

msynctool –addgroup Nokia-KDE

Wir erstellen uns eine Gruppe Nokia-KDE.

msynctool –addmember Nokia-KDE kdepim-sync syncml-obex-client

Wir fügen der Gruppe zwei Plugins hinzu. einmal das KDE-Pim-Plugin und das SyncML-Bluetooth-Plugin.

Nun müssen die Plugins noch konfiguriert werden. Das KDE-Pim-Plugin bietet bislang noch keine Optionen. Anders sieht es allerdings beim SyncML-Plugin aus:

msynctool –configure Nokia-KDE 2

Es öffnet sich ein Editor (nano, oder etwas ähnliches ;-) ):

<?xml version="1.0"?>
<config>
  <!-- (Only for bluetooth) The bluetooth address if the bluetooth mode is selected -->
  <bluetooth_address>00:1C:9A:21:94:B9</bluetooth_address>

  <!-- (Only for bluetooth) The bluetooth channel to use. `sdptool browse $MAC` to search for the correct channel -->
  <bluetooth_channel>10</bluetooth_channel>

  <!-- (Only for USB) The usb interface number of the SYNCML-SYNC target. use syncml-obex-client -u (you will need access to the USB raw device) to find it. -->
  <interface>0</interface>

  <!-- The string that the plugin will use to identify itself. Some devices need a special string here. -->
  <identifier>PC Suite</identifier>

  <!-- The syncml version to use: 0 for 1.0, 1 for 1.1 and 2 for 1.2 -->
  <version>1</version>

  <!-- if the plugin should use wbxml -->
  <wbxml>1</wbxml>

  <!-- The username to use. Leave empty to not require a username -->
  <username></username>

  <!-- the password for the username -->
  <password></password>

  <!-- sets the connection type to use. 5 means obex over usb, 2 means obex over bluetooth -->
  <type>2</type>

  <!-- If wbxml is enabled, defines wether the wbxml should use string tables -->
  <usestringtable>1</usestringtable>

  <!-- Never send ADD command, but send REPLACE (not needed normally) -->
  <onlyreplace>0</onlyreplace>

  <!-- Workaround around for mobile phones which only use local timestamps and _no_ UTC timestamps! -->
  <onlyLocaltime>0</onlyLocaltime>

  <!-- Sets the maximum allowed size in bytes of incoming messages (some device need this option set). Example: 10000 -->
  <recvLimit>10000</recvLimit>

  <maxObjSize>0</maxObjSize>

  <!-- The name of the contacts db. Must be the same as the phones sends -->
  <contact_db>Contacts</contact_db>

  <!-- The name of the calendar db. Must be the same as the phones sends -->
  <calendar_db>Calendar</calendar_db>

  <!-- The name of the note db. Must be the same as the phones sends -->
  <note_db>Notes</note_db>
</config>

Die Bluetoothadresse oben muss natürlich durch die des eigenen Handys ersetzt werden.
Im Handy sollte nun noch die SyncML Version von Version 1.2 auf 1.1 gestellt werden. Für die Synchronisation sollte Kontact beendet werden.

Mit dem Befehl:

msynctool –sync Nokia-KDE

lässt sich nun die Synchronisation starten.

Kontakte konnte ich bereits erfolgreich synchronisieren. Kalenderdaten gingen noch nicht. Für Tipps bin ich dankbar. ;-)

Überwachung in der Zeit

Mal wieder ein paar Kommentare dazu:

Falk Lüke argumentiert gegen eine Ausweitung der Überwachung (Kamera, Bundestrojaner,…)

Gero von Radow ist dafür. (wehrhafte Demokratie, Check and Balances,…). Allerdings ist er der Meinung, dass der Bundestrojaner nur eine mögliche Kommunikation im internet abhören würde. In Wahrheit soll er allerdings in aller Ruhe die gesamte Platte, die eventuell nie ins Netz käme durchkämmen. Veränderungen der Daten sind dabei natürlich auch nicht ausgeschlossen. Rechtsstaat ade. ;-)

Auch im Zünder findet sich ein kurzer Kommentar dazu. Tendenz: ablehnend. Interessanterweise haben sie neben dem Benjamin Franklin zugesprochenen Zitat auch noch Yoda zu Wort kommen lassen:

â??Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass ist der Weg zu unsäglichem Leid.â?

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