Nochmals Libanon

Im Zuge der Vorfälle in Kana und auch der Bombardierung von UN-Gebäuden sollte man sich vielleicht einmal überlegen zu was genau diese Aktionen vermutlich führen werden.

Der Libanon, nach jahrelangem Bürgerkrieg(mit kräftiger Unterstützung von: Syrien, Israel, USA,…) und auch syrischer Besetzung ist ein relativ armes und instabiles Land gewesen. Eine mächtige von Syrien und dem Iran unterstützte Terrororganisation (Hisbollah) kontrollierte den südlichen Teil des Landes.

Durch die abermalige Bombardierung, auch der nach Genfer Konvention geschützten Infrastruktur des Landes leidet vor allem die Zivilbevölkerung. Waffenpausen und Fluchtkorridore zur Versorgung der Zivilbevölkerung werden von Israel verweigert. Tage nach den ersten Bombardemonts beschäftigte sich der Sciherheitsrat mit dem Fall. Eine eingebrachte Resolution wurde erwartungsgemäß von den USA mit einem Veto blockiert. Israel sieht sich wie so oft durch Kritik primär nicht betroffen und glaubt sich selbst im Recht. Die UN werden wie auch schon im Irakkrieg von den USA düpiert.

Warum um alles in der Welt sollte sich die Bevölkerung irgendeines arabischen Landes nicht gegen die Bombardierung und Besetzung des Libanon wehren?
Ist es nicht eher denkbar, dass durch diesen Krieg nur die Fanatiker auf beiden Seiten gestärkt werden?
Die Leidtragenden dieser Auseinandersetzung sind wie so häufig die Zivilisten, gestärkt werden die Rechtsaußen in Israel und den USA, sowie die Terrororganisationen der “islamischen” Fanatiker. Der iranische Präsident erhält neue Munition für seine Propagandmaschinerie und vermutlich auch zunehmend Gehör bei anderen Staaten.

Tragisch, dass die USA und auch Israel einfach nicht aus früher gemachten Fehler lernen. Somit züchten sie sich den Terror, den sie morgen wieder bekämpfen müssen.

Blockwart Reloaded

Na also. Ein weiterer Schritt ist in England vollbracht. Ein Fernsehsender bietet die Bilder der in einem Viertel angebrachten Überwachungskameras. Jeder kann darauf zugreifen und auch gleich über den Fernseher eine E-Mail an die örtliche Polizeidienststelle senden. Freilich wird dadurch das Leben sicherer, da man Verbrecher filmen und eher fangen kann.

Allerdings wird dadurch auch Misstrauen geschürt gegen alles und jeden und wer verhindert garantiert mir eigentlich, dass der Herr im oberen Stockwerk nicht nur Graffittisprayern auf die Finger sondern auch meiner Freundin auch auf den Busen oder wohin auch immer schaut?
Warum sollten nicht auch Verbrecher das öffentlich zugängliche Signal nutzen können? Spätestens in Grenzgebieten zu neuen Vierteln bietet es sich vielleicht an der tattrigen Oma, die man vorher schon ausgemacht hat, die Handtasche zu entreißen.
Dagegen dürfte nun nur noch die absolute lückenlose Überwachung helfen.

Naja vielleicht auch in Deutschland eine Alternative, die ganzen ehemaligen IMs könnten ja die HartzIV-Empfänger überwachen. Sollte von denen ja noch genug geben.
Aber immerhin angemessene Unterhaltung für Senioren. Big Brother war wohl nicht mehr spannend genug.

Unheimlich.
Quellen:tagesschau.de
rabe.supersized.org

Feriäääähn

Hmm kaum hat man frei, weiß man schon wieder nicht was man machen soll ^^. Naja vielleicht wirklich zu viel gearbeitet im letzten Semester.
Hab dafür heute morgen World of Warcraft unter Linux zm laufen gebracht. Die letzten Tage ist es immer Kommentarlos abgestürzt. Mit Cedega klappt es mittlerweile aber.

Bei einer Ati-Grafikkarte muss man dazu in der /etc/X11/xorg.conf folgende Zeilen ändern oder ergänzen:
Section "Device" Identifier "aticonfig-Device[0]" Driver "fglrx" Option "Capabilities" "0x00000800" Option "UseFastTLS" "off" Option "KernelModuleParm" "locked-userpages=0" EndSection
Quelle:transgaming.org

Meine Config.wtf gibt es hier. Hat eine Weile gedauert, bis ich beständig über 20 fps hatte. Dafür gibt es keine durchsichtigen Wasseroberflächen.

Bin jetzt trotzdem erstmal was lesen. Fürs spielen bin ich irgendwie verdorben. ;-)

Yahoo? Juhuu!

Ich habe den bereits weiter unten erwähnten verfluchten Analysisschein. Wenn auch nur mit einer 4, aber immerhin. Jetzt fehlt nur noch ein Matheschein, der einfachere von beiden.
Ganz unabhängig davon bin ich sehr froh, dass die Analysisvorlesung im nächsten Semester von einem anderen Professor gelesen wird, der dann auch andere Korrektoren und Übungsgruppenleiter hat.
Es ist an der Universität eigentlich nur noch grotesk zu nennen, wenn man einer Übungsgruppenleiterin beweisen muss, dass das Integral über Null auch Null ist, oder die einem -die völlig richtige- Umrechnung in Zylinderkoordinaten nicht glaubt und mit einem dümmlichen “Woher?” quittiert.

Desweiteren sind ja bald Semesterferien, vorher allerdings noch eine Physikklausur. Naja dürfte machbar sein.
Vielleicht hat man dann auch mal für anderes Zeit. Man könnte mal an den See fahren oder auch wieder ein Buch lesen oder vielleicht sogar mal wieder eine Runde WoW spielen, wenn dieser ****** unter Cedega nicht immer nach 2 Sekunden abstürzen würde. Es ist kaum auszuhalten.

Tor und der Konqueror

Die Installation von Tor ist unter Ubuntu nach dieser Anleitung kein Problem.
Auch die Einbindung in den Firefox ist mit dem Howto hier.
Noch einfacher geht es dann mit diesem Firefoxplugin.

Eine Anleitung für die Einbindung in den Konqueror habe ich allerdings bislang noch nicht gefunden.

Also: Konqueror öffnen, ein Klick oben auf “Einstellungen” und dort auf “Konqueror einrichten …”. Im folgenden Menü wählt man aus der Liste Links die Einstellung Proxies.



“Proxies manuell vornehmen” auswählen und dahinter auf Eigenschaften klicken.



In jede Zeile “localhost” und “8118″ eingeben.
Unten auf “Anwenden” und fertig ist es.
Über diesen Link ist es eine Überprüfung der Einstellungen möglich.


Bislang werden allerdings nur Http und Https Verbindungen über TOR geleitet. FTP über Tor funktioniert leider nicht, dafür müsste ein reines FTP-Programm verwendet werden z.B. gFtp.

Allerdings laufen nicht alle Programme über Http oder Https. Dafür gibt es SOCKS. Damit wird versucht die anderen Protokolle auch durch Tor zu tunneln.(z.B. Kopete,..)

Dazu installiere man den dante-client:
apt-get install dante-client
In der Konfigurationsdatei /etc/dante.conf fügt man oben folgende Zeilen ein:

resolveprotocol: tcp
route {
from: 0.0.0.0/0 to: 0.0.0.0/0 via: 127.0.0.1 port = 9050
proxyprotocol: socks_v4
}

Nun stellt man im Konqueror wie oben unter Proxies im Reiter SOCKS einfach auf Dante um und klickt auf “Anwenden”. Alle neugestarteten Programme sollten dann in der Theorie über Tor laufen.
Umfangreiche Informationenn zu unterstützen Programmen findet man hier und hier

SMS und Kryptographie

Nachdem ich heute Vormittag aus Versehen eine verschlüsselte SMS verschickt habe, habe ich mich einmal auf die Suche nach Programmen gemacht, die es erlauben SMS zu ver- und entschlüsseln.

Der Markt scheint nicht so groß zu sein. Nachdem im Jahr 2003 Jamba eine Software Namens “Mobile Assist 2.0″ vorstellte, die mittlerweile nicht mehr verfügbar zu sein scheint, bleiben 4 kommerzielle Anbieter im Rennen.

  • SMS 007
  • Kryptext
  • MumSMS
  • MultiTasker
  • Bei den drei unteren Programmen wird auf der Homepage nicht genau angegeben, welchen Verschlüsselungsalgorithmus sie verwenden. SMS007 verwendet AES und SHA1.

    Die Programme sind alle kostenpflichtig und stellen gewisse Ansprüche an das Mobiltelefon. So laufen MumSMS. Multitasker und Kryptext nur auf Simbian, SMS 007 ist ein Javaprogramm und läuft somit auf allen Handys die mit Java (J2ME) umgehen können.
    Natürlich müssen beide Kommunikationspartner dieselbe Software verwenden. Da durch die Verschlüsselung meist ein geringer Overhead erzeugt wird sinkt die maximale Zeichenanzahl pro SMS ein wenig ab.

    Jabbericons und ein Verschlüsselungsproblem mit Kopete

    Vielleicht ist es jemandem aufgefallen, ich habe unten rechts eine Statusanzeige für meinen Jabberaccount integtriert.
    Das ist über die Seite Jabberland.com möglich.
    Es stehen verschiedene Designs zur Auswahl und man kann neben dem reinen Status auch die Awaymessage und/oder den Avatar anzeigen lassen.

    Ein anderes kleines Problem macht gerade die Kryptoeinstellung von Kopete. Naja Problem ist vielleicht zuviel gesagt. Man kann in Kopete nur einem Metakontakt einen GnuPG-Key zuweisen. Allerdings funktioniert die Verschlüsselung nicht bei allen Protokollen. Es wäre also sehr schön, wenn man Protokollweise definieren könnte, ob man verschlüsselt kommunizieren möchte oder nicht.

    Mir ist es zum Beispiel gerade passiert, dass ich meiner Freundin per Jabber eine verschlüsselte SMS geschickt habe. Mal sehen ob sie sich meldet.

    So einen Bugreport verfasst. Mein Englisch ist zwar nicht Nobelpreis würdig, aber hier kann man trotzdem für den Bug voten.
    Vielleicht wird es dann schneller was mit der protokollweisen Zuordnung von GnuPG-Keys

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